Mit Respekt vor der Aufgabe

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Die größte Abteilung der GWA, die Wohnungswirtschaft, wird nun von Katja Gaedtke (37), Bild rechts, geleitet. Sie hat bei der GWA 2005 ihre Ausbildung begonnen und arbeitet seit 2008 als Immobilienkauffrau im Bereich „Verwaltung für Dritte“. Als die Stelle der Abteilungsleitung vakant wurde, hat sich die Geschäftsführung bewusst für die selbstbewusste und fachlich versierte Mitarbeiterin mit Erfahrung in den innerbetrieblichen Abläufen und regionalen Gegebenheiten entschieden. „Frau Gaedtke ist bestens mit den Strukturen dieser komplexen Abteilung vertraut, genießt ein hohes Ansehen in der Belegschaft und verfügt über einen großen beruflichen Erfahrungsschatz“, betont Geschäftsführer Jens Kiel. „Da fiel uns die Entscheidung für Frau Gaedtke nicht schwer.“ Die neue Chefin von 18 Mitarbeitenden und drei Auszubildenden hat es sich hingegen selbst nicht leicht gemacht. „Natürlich hat mich das Angebot gefreut“, schildert die Anklamerin, „ich stand und stehe aber dieser Aufgabe mit größtem Respekt gegenüber. Und natürlich muss man auch in die Rolle der Leiterin reinwachsen. Operative Arbeit ist eben etwas vollkommen anderes als eine Leitungstätigkeit.“ Katja Gaedtke hat aber auch schon mit ihrer Vorgängerin eng zusammengearbeitet, als es um Umstrukturierungen und Optimierungen in der Abteilung ging – war dabei ihre feste Ansprechpartnerin. Ihre große berufliche Erfahrung geben nun die erforderliche Sicherheit für die neue Aufgabe, und so kommt es nicht von ungefähr, dass sie auch die Ausbildungsverantwortliche der GWA ist. Frau Gaedtke kennt die Situation am Wohnungsmarkt mit den nicht abschätzbaren Folgen, auch für ein kommunales Wohnungsunternehmen. Dabei ist ihr aber bewusst, dass die aktuellen Entwicklungen auch nicht an Anklam – und damit an der GWA – spurlos vorbei gehen werden. Erschwerend kommen die ständig steigenden Anforderungen hinzu. Als Beispiel nennt sie die Regelung zur Rückerstattung des Gaspreises, in der der besondere Status der GWA – nämlich Vermieter und gleichzeitig Wärmelieferant zu sein – eigentlich keine Berücksichtigung findet. „Wir bemühen uns, gemeinsam mit dem Ministerium in Schwerin eine Lösung herbeizuführen. Das erfordert aber viel Zeit und zusätzliche Arbeit, erklärt Katja Gaedtke. Trotz allem freut sie sich auf die kommenden Aufgaben und versichert, dass sich die GWA auch weiterhin ihrer besonderen Verantwortung als kommunales Unternehmen stellen wird.

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